Kann man den Jetlag reduzieren?

Boeing767-3Z9 Austrian Airlines Foto Jürgen Postl
Eines der häufigsten Probleme mit Fernreisen. Nicht jeder ist gleich betroffen. Einige einfache Maßnahmen helfen aber dabei, dass der Schlaf-Wach-Rhytmus nicht all zu sehr durcheinander gerät.

Das Wort "Jetlag" stammt aus dem Englischen und setzt sich aus den Wortteilen jet für Düsenflugzeug und lag für Zeitdifferenz zusammen. Er bezeichnet eine nach Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen auftretende Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus (Circadiane Dysrhythmie - circadiane Rhythmik).

Soviel zu Definition. Aber was kann man als Flugreisende(r) dagegen tun? Im Idealfall sollten die Maßnahmen bereits einige Tage vor dem Flug beginnen. Geht die Reise Richtung Osten, sollte sukzessive früher schlafen gegangen und früher aufgestanden werden. Fliegt man gen Westen, sollte man Richtung Nachtmensch und Morgenmuffel mutieren. Dadurch passt sich die innere Uhr dem Zeitrhytmus des Zielorts an. Besonders im Berufsalltag ist dies freilich nicht immer leicht möglich.

Beschwerden

Zu den häufigsten Ausprägungsformen des Jetlags zählen Schlafstörungen und damit einhergehende Müdigkeit, Schwindelgefühl, Stimmungsschwankungen, Appetitlosigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit bei körperlichen, manuellen und kognitiven Anforderungen. Die Beschwerden halten bis zu zwei Wochen an. Wirklich als störend empfunden werden sie meist aber nur wenige Tage.

Checkliste gegen den Jetlag:

  • Flug Richtung Osten: Vor dem Flug früher schlafen gehen und früher aufstehen.
  • Flug Richtung Westen: Vor dem Flug später niederlegen und länger schlafen.

 

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