Sicherheitsbestimmnungen Handgepäck - Was ist verboten ?

Foto: Smeyli / Quelle: Photocase.com
Seit 6. November 2006 gilt eine EU-Verordnung, die die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck sowie die erlaubte Größe des Handgepäcks regelt. Sie gilt auf allen Flügen, die von Flughäfen im EU-Raum sowie, Norwegen, Schweiz und Island starten.

Folgende Regeln sind einzuhalten:

  • Flüssigkeiten, Cremen, Pasten, Gels, Sprays, Lebensmittel etc. dürfen die Maximalgrenze von 100ml pro Verpackung nicht überschreiten und müssen zusammen in einem 1 Liter großen, durchsichtigen wiederverschließbaren Plastiksack (Plastiksackerl, Plastikbeutel) transportiert werden. Der Plastiksack muss verschlossen und getrennt vom Handgepäck durch die Sicherheitskontrolle gebracht und vorgezeigt werden. Ein Passagier darf jeweils nur einen Beutel mit Flüssigkeiten mitnehmen.  Die Verpackung im Plastiksack dient als Maßeinheit und darf nach der Sicherheitskontrolle geöffnet werden.
  • Medikamente, Baby- und Spezialnahrung (ärztliche Diätnahrung), die während des Fluges an Bord benötigt werden, können außerhalb des Plastikbeutels transportiert werden. Für Arzneimittel und Diätprodukte müssen Passagiere künftig eine ärztliche Bestätigung oder ein Rezept auf ihren Namen mitführen.
  • Artikel, die am Flughafen Wien im Transit (nach der Bordkartenkontrolle) und anderen EU-Flughäfen oder an Bord von EU-Fluglinien erworben werden, sind von mengenmäßigen Beschränkungen ausgenommen. Sie werden in spezielle Beutel eingepackt und versiegelt. Sie dürfen während der gesamten Reise nicht geöffnet werden. Zusätzlich muss der gut sichtbare Kassabon Örtlichkeit des Kaufes und Uhrzeit ausweisen.
  • Um Verzögerungen so kurz als möglich zu halten, werden die Passagiere gebeten, bereits zu Hause die vorschriftskonforme Verpackung der Flüssigkeiten vorzubereiten.
  • Es empfiehlt sich, dass Reisende bereits eine Stunde früher am Flughafen eintreffen.
  • Neben der Mitnahme von Flüssigkeiten wird auch die zulässige Handgepäcksgröße auf 56 x 45 x 25 cm beschränkt. Dafür ist allerdings eine Übergangsfrist von sechs Monaten vorgesehen.

 

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